|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 19,58 € |
19,74 € |
-0,16 € |
-0,81 % |
24.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007480204 |
748020 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Deutsche EuroShop kaufen 15.08.2008
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Steffen Wollnik, Analyst der HSH Nordbank AG, stuft die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Deutsche EuroShop habe bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2008 die Erwartungen erfüllt. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21% auf 55,2 Mio. EUR verbessert. Dieses Plus gehe hauptsächlich auf die neu eröffneten Objekte in Danzig und Hameln zurück. Das like-for-like-Wachstum habe bei 2,0% gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich um 22% auf 46,0 Mio. EUR verbessert.
Aufgrund der Objekte in Danzig und Hameln seien die Zinsaufwendungen gestiegen, und das Finanzergebnis sei mit -21,1 Mio. EUR um 4,4 Mio. EUR niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Das Bewertungsergebnis habe sich angesichts unrealisierter Währungsgewinne bei den polnischen und ungarischen Einkaufszentren von 0,15 Mio. EUR auf 4,4 Mio. EUR erhöht. Dank der Eröffnung neuer Center, den Währungsgewinnen sowie der Unternehmenssteuerreform habe sich der Konzernüberschuss um 60% auf 21,6 Mio. EUR verbessert. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,63 EUR.
Da sich die Preise auf den Immobilienmärkten wieder normalisieren würden, sei die Geschäftsleitung zuversichtlich, neue Investitionen von 150 bis 200 Mio. EUR bis zum Jahresende tätigen zu können. Dazu zähle auch die Erweiterung der Dresdner Altmarkt-Galerie mit einem Volumen von insgesamt 150 Mio. EUR, an dem die Deutsche EuroShop mit 50% beteiligt sei. Die Nettoanfangsrendite betrage hier auskunftsgemäß 5,5%. Darüber hinaus verhandele das Management den Erwerb eines weiteren Objektes in Deutschland, wobei es aufgrund gestiegener Finanzierungskosten eine höhere Nettoanfangsrendite angestrebt habe.
Bei der Neubewertung des Portfolios zum Jahresende erwarten die Analysten der HSH Nordbank AG keine Abschreibungen. Im Gegenteil: Man gehe davon aus, dass der Wert erhöhende Effekt wachsender Mieten größer sei als der Wert mindernde Effekt steigender Diskontierungszinssätze. Des Weiteren werde die erstmalige Bewertung des Hamelner Objektes zu Zuschreibungen führen. Dennoch würden die Analysten ihr Kursziel reduzieren, weil sich bei der Bewertung des Unternehmens anhand der Economic Value Added-Methode (EVA®) der gestiegene risikofreie Zins negativ auf den Wert auswirke.
Die Einstufung der Analysten der HSH Nordbank AG für die Aktie der Deutschen EuroShop bleibt unverändert bei "kaufen" mit einem Kursziel auf Sicht von 12 Monaten von 29,00 EUR (vorher 31,00 EUR). Das Anlagerisiko sei nach wie vor durchschnittlich. (Analyse vom 15.08.08) (15.08.2008/ac/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|